Der SV Viktoria feierte beim TuS Oberwinter einen souveränen 5:0‑Auswärtssieg und damit den ersten Erfolg an diesem Spielort seit dem Wiederaufstieg vor drei Jahren. Besonders erfreulich war das Comeback von Orangel Köhler, der erstmals in dieser Saison rund 60 Minuten auf dem Platz stand und der Mannschaft zusätzliche Stabilität verlieh.
Der Torreigen begann nach 25 Minuten, als der erneut stark aufspielende Oscar Mers die Führung erzielte. Mit dem 1:0 ging es auch in die Halbzeitpause, in der Viktoria das Spiel klar kontrollierte und defensiv kaum etwas zuließ.
Kurz nach dem Seitenwechsel wurde Tim Lauer im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte er selbst zum 2:0, Oberwinter, das in der Winterpause mehrere Stammspieler verloren hatte, hielt kämpferisch dagegen, ohne aber den SV ersthaft in Bedrängnis zu bringen. In der 87. Minute sorgte Matthes Häusler für das 3:0, bevor die eingewechselten Robin Heldt und Winterneuzugang Jannik Seitz in der Nachspielzeit nachlegten. Für Seitz war es sein erstes Tor im Viktoria‑Trikot – ein Einstand nach Maß.
Trotz der Niederlage präsentierte sich der TuS Oberwinter als fairer Verlierer und sehr guter Gastgeber. Die dritte Halbzeit verbrachte die Viktoria anschließend im Vereinslokal in Oberwinter – ein gelungener Abschluss eines erfolgreichen Fußballabends
Trainer David Koca zeigte sich nach dem Spiel hochzufrieden: „Besonders freut mich, dass wir fünf verschiedene Torschützen feiern konnten und unser Kapitän Tom Strobel erstmals zu null in dieser Saison spielen konnte. Darauf können wir aufbauen."