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Kreispokal, 2. Runde

SV Weitersburg III - SV Niederwerth I (2:1,3:3,4:4) 7:8 n. E

Dem Spiel zwischen dem SV Weitersburg III und der ersten Garde des SV Niederwerth könnten viele Überschriften verliehen werden: “David gegen Goliath”, “D-Ligist bringt A-Ligist zur Verzweiflung” oder auch “KUBA III setzt Ausrufezeichen gegen Inselrivalen”. Fast wäre das Wunder am 11. September geglückt, doch am Ende muss sich die Dritte knapp geschlagen geben und unterliegt mit 7:8 nach Elfmeterschiessen. Doch von vorne: In der 2. Runde des Bitburger Kreispokals (Kreis Koblenz) kam es zum Aufeinandertreffen des D-Ligisten SV Weitersburg III und des A-Ligisten SV Niederwerth.
Der ohnehin fragwürdige Pokalmodus, in dem Mannschaften von A- bis D-Klasse um die Krone spielen, hat erneut zugeschlagen und eine Partie mit der größtmöglichen Diskrepanz ausgelost. Erneut stellen sich Viele die Frage: Warum gibt es nicht einen A/B-Pokal und einen C/D-Pokal, so wie es umliegenden Fußballkreisen der Fall ist? Man weiß es nicht. Das Trainerteam des klaren Underdogs aus Weitersburg versuchte dennoch den Reiz der Partie auf die Mannschaft zu übertragen. Nicht nur, weil die Chancen für ein Weiterkommen minimal waren, sondern auch weil viele, der noch jungen Spieler, ihr erstes Derby gegen das Werth bestritten. Mit einer packenden Kabinenansprache schickten Erhard Durdzic, Jan Schrader und Alex Klein ihr Team auf den Platz. Klar war, es zählt einzig und allein der Wille das Spiel zu gewinnen und den Kampf anzunehmen. Und das taten die Blau-Gelben von Minute 1 an. Die Spieler des SVW III hauten sich in jeden Ball rein. Keiner versteckte sich und alle zogen an einem Strang. So passierte schon in Minute 2 das für unmöglich Geglaubte. Nach einem langen Ball über die rechte Seite und einem präzisen Pass in den Rückraum, war es Til Krause, der mit seinem starken linken Fuß, die Kugel unten rechts im Tor versenkte. Die knapp 60 Zuschauer, die den Weg zum Weiherstadion gefunden hatten, trauten ihren Augen nicht. Der Underdog aus Weitersburg führt mit 1:0. Von dem Rückstand sichtlich überrascht kamen die Niederwerther so langsam ins Spiel und zeigten ihre spielerische Überlegenheit. 22 Minuten konnten die Kubbe-Jungs gut dagegen halten, ehe es im Tor der Blau-Gelben klingelte. 1:1. Besonders hervorzuheben sind die Leistungen von den beiden SVW-Außenverteidigern Alex Prangenberg und Spielertrainer Erhard Durdzic, die die wohl stärksten SVN-Spieler Robin Meyer und Yannik Rendgen bestens im Griff hatten. Von dem Ausgleich wenig überrascht, stürmte erneut der D-Ligist. Nur 2 Minuten nach dem Ausgleich gelang Matthias Langhals die erneute Führung, nachdem er sich, nach einem Pass in die Tiefe, im 1 gegen 1 durchsetzte und den Ball ins lange Eck hämmerte. 2:1 Weitersburg! Bis zur Halbzeit lieferten sich beide Mannschaften ein packenden Schlagabtausch bei dem kein Klassenunterschied festzustellen war. Selbst Trainer Jan Schrader fand in der Halbzeitpause vor lauter Stolz keine Worte. Nach der Halbzeitpause verlief das Spiel ähnlich ausgeglichen wie in der ersten Halbzeit. Doch die Partie wurde deutlich körperbetonter. Niederwerth versuchte alles um die Blamage zu verhindern, doch die Kubbe-Jungs hielten stark dagegen, auch dank den zahlreich erschienen SVW-Fans, die ihren Teil dazu beitrugen. Ab der 55. Minute schaltete Niederwerth einen Gang höher und erarbeitete sich einige Großchancen von denen SVW-Keeper Oli Schneider fast alle glänzend parierte. Leider nur fast alle, denn in der 56. Minute traf Robin Meyer zum erneuten Ausgleich. Nur 5 Minuten später wird es wieder hektisch im SVW-5er. Nach einer Ecke verschafft sich ein SVN-Spieler ordentlich Platz gegen Erhard Durdzic, sicherlich eine Aktion, die der ein oder andere Schiedsrichter gepfiffen hätte, und legt anschließend ab auf Kebrom Nuguse Gebregzabher, der die Kugel aus 5 Metern ins Tor stochert. Erstmal ging damit der Favorit von der Insel in Führung. 2:3 nach 61 Minuten. Doch von dem doppelten Rückschlag zeigten sich die Blau-Gelben erneut wenig beeindruckt. Insbesondere durch viele Freistöße aus 30-40 Metern strahlte der SVW III Gefahr aus. Mittelfeldmotor Andy Felgner bewies mehrfach was für ein feines Füßchen er doch hat. So entstand auch das nächste SVW Tor. Nach langem Ball von Andy Felgner ist es Jonas Hof, der den Ball Richtung langes Eck köpft, wo Andy Münzel dafür sorgt, dass der Ball sicher im Netz landete. 3:3 nach 70 Minuten. Was ein Spiel!!! Schnell wurde deutlich, dass die kommende Nacht kurz werden könnte und so kam es auch. Zwar versuchten beide Mannschaften das Spiel nach 90 Minuten für sich zu entscheiden, doch es fand kein Ball mehr den Weg ins Tor und somit ging das Spiel in der Verlängerung. Die SVW-Jungs, die schon früh in der Partie ihre 3 Wechsel verbraucht hatten, waren sichtlich erschöpft. Schließlich bestritten sie bis dato erst ein Pflichtspiel, während die Gegner vom Werth bereits 4 Saisonspiele absolvierten und damit voll im Saft standen. Mit den Worten “Jungs, wir haben mit dem Erreichen der Verlängerung jetzt schon gewonnen, aber lasst uns die Werther noch ein bisschen ärgern” schickte Erhard Durdzic seine Knappen in die Verlängerung. Diesmal ergriff der SVW das Spielgeschehen und spielte selbstbewusst nach vorne. Nach 2 gefährlichen Torchance in der 92. und 93. Minute, gelingt Andreas Münzel in der 99. Minute das Tor des Jahres! Ein abgefangener Ball der SVW-Defensive erreicht den Captain knappe 20 Meter vor dem eigenen 16er. Nach einem kurzen Dribbling geht der Blick nach oben und Münzel holt den Hammer raus. Noch in der eigenen Hälfte schießt Münzel das Leder über den völlig machtlosen und überraschten SVN-Keeper ins Tor. Präzises Langholz aus 55 Meter, kann man mal machen! 4:3 Weitersburg und alle Dämme brachen. Die Bank stürmte auf den Platz und der Zuschauerhügel bebte. Leider war die erneute Führung von kurzer Dauer. Nachdem sich der von Jonas Hof gedeckte SVN-Spieler Christian Groß 20 Meter vor dem SVW-Tor fallen lässt, ertönte der überraschende Pfiff. Freistoß Niederwerth. Sehr fragwürdige Entscheidung! SVW-Keeper Oli Schneider stellte die Mauer gut, doch beim Schuss von Yannik Zengler blieb er chancenlos. Der Ball flog unhaltbar über die Mauer in den Winkel. 4:4 nach 100 Minuten. Beide Mannschaften wirkten nun erschöpft. Die Weitersburger versuchten mit Konterfußball eventuell den Lucky Punch zu setzen und die Niederwerther hauten nochmal alles nach vorne. Doch es blieb beim 4:4 nach 120 Minuten. Es folgte der Elferkrimi in Weitersburg. Am vergangenen Donnerstag wurde Erhard Durdzic noch belächelt, als er zum Elfer-Training rief, doch wer hätte damit gerechnet? Wohl niemand. Kurze Frage in die Runde, wer es sich zutrauen würde und schon standen die Schützen für den SVW fest. Niederwerth begann das Elfmeterschießen.
1. Schütze SVN scheitert an einer starken Parade von SVW-Keeper Oli Schneider
1. Schütze Kuba III Andreas Münzel knapp über die Latte
2. Schütze SVN verwandelt, Schneider ahnt aber die richtige Eck
2. Schütze Kuba III Niclas Lopin verwandelt souverän
3. Schütze SVN scheitert erneut, stark gehalten von Oli Schneider
3. Schütze Kuba III Oli Schneider tritt selbst an und knallt ihn in den Winkel. Hat der Typ Eier!
4. Schütze SVN verwandelt, Niederwerth gleicht aus
4. Schütze Kuba III Jonas Hof verschießt. Ausgleich 2:2 nach jeweils 4 Schützen
5. Schütze SVN verwandelt
5. Schütze Kuba III Andy Felgner verwandelt abgebrüht. Sudden Death!
6. Schütze SVN Niederwerth legt erneut vor. Weitersburg muss treffen!
6. Schütze Kuba III Benny Schöla verschießt
Leider geht dieser packende Pokalkrimi im Elfmeterschießen verloren. Doch der SV Weitersburg III bleibt Sieger der Herzen. Für die Kubbe-Jungs war es dennoch ein Gewinn. Endlich konnte man zeigen, dass auch in der Dritten Mannschaft des SVW Qualität vorhanden ist und es sich nicht um einen zusammengewürfelten Haufen handelt. Jetzt gilt es diese starke Leistung auf die Liga zu übertragen und mit dem Rückenwind aus dem Pokalspiel Siege einzufahren. Von sämtlichen Seiten gab es Lob für diese starke Mannschaftsleistung und vielleicht finden ja schon am kommenden Samstag einige Zuschauer den Weg nach Bendorf zum Auswärtsspiel gegen Bendorf II. Es spielten: Oli Schneider - Alex Prangenberg, Jonas Hof, Marvin Doetsch (54. Jan Schrader), Erhard Durdzic - Niclas Lopin, Andy Felgner, Andy Münzel, Til Krause (110. Hicham Zriba) - Max Weiler (58. Alex Klein), Mathias Langhals (62. Benny Schöla) - Kay Willms, Jörg Willms, Nicolas Prangenberg

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